Die Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheit und Soziales NRW in der Partei Die Linke lädt zu einer Veranstaltung ein:

Gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens
Veranstaltung am 1. Februar 2026, 13 – 16 Uhr
Heinz-Renner-Haus, Severinstraße 1, 45127 Essen
mit Dr. Angelika Claußen, Co-Vorsitzende der IPPNW

Seit Beginn des Krieges um die Ukraine wird die Bundeswehr massiv aufgerüstet und die Gesellschaft soll kriegstüchtig gemacht werden. Dies betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche und auch unser Gesundheitswesen soll auf kriegerische Auseinandersetzungen vorbereitetet werden. Die „Krisenresilienz“ in einem Verteidigungs-, Spannungs- oder NATO-Bündnisfall wird zum Narrativ für Kriegsplanungen. Die „Drehscheibe Deutschland“ – der Aufmarsch von NATO-Truppen Richtung Osten – spielt in den Augen der Militärs und vieler Politiker*innen dabei eine zentrale Rolle, bei der unserem Gesundheitswesen im Kriegsfall eine besondere Bedeutung zukommt.

Im Kriegsfall würden automatisch Notstandgesetze in Kraft treten, die weitreichende Grundrechtseinschränkungen wie Dienstverpflichtungen ermöglichen. Die Bundeswehr rechnet mit bis zu 1000 verletzten Soldat*innen täglich. Krieg bedeutet immer Not und Elend, Krankheit, Verletzung und Tod.
Wie können wir wieder friedenstüchtig werden und Kriege und die Militarisierung verhindern?

Wir laden alle Interessierten zu unserer Veranstaltung ein.

Gerne auch Online:
https://us02web.zoom.us/j/82696682726?pwd=9a0s7Pz3EY3ILSLpDkemVaaEgcwebh.1
Meeting-ID: 826 9668 2726
Kenncode: 514552


Mit solidarischen Grüßen
Koordinierungskreis der LAG GeSo
Inge Höger und Otto Ersching